Eine abgeschlossene Ausbildung, ein klarer Berufswunsch, ein junger Mensch voller Tatendrang und dann kommt alles anders als geplant.
Der Fall von Herrn S. zeigt eindrucksvoll, wie schnell eine Krankheit den Start ins Berufsleben beenden kann. Und er zeigt auch: Wer früh vorsorgt und sich im Ernstfall Hilfe holt, steht nicht mit leeren Händen da.
Berufsunfähig mit Anfang 20? Ja, das gibt es.
Herr S. begann im Jahr 2021 seine dreijährige Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker.
Was viele nicht wissen: Bereits während der Ausbildung gilt die ausgeübte Tätigkeit als versicherter Beruf im Sinne der Berufsunfähigkeitsversicherung. Maßgeblich ist dabei die konkrete Ausbildung und der damit verbundene Berufswunsch – nicht ein theoretisch möglicher Ersatzjob.
Die Ausbildung stellt eine regelmäßig ausgeübte Tätigkeit mit einem klaren beruflichen Ziel dar und bildet somit die Grundlage für die Leistungsprüfung. Versicherer bewerten, ob diese Tätigkeit aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr ausgeübt werden kann – vorausgesetzt, die Versicherungsbedingungen schließen eine sogenannte abstrakte Verweisung aus. In solchen Fällen bleibt der angestrebte Beruf der zentrale Maßstab für die Beurteilung der Berufsunfähigkeit.
Trotz erheblicher Beschwerden wie krampfartigen Bauchschmerzen, starker Erschöpfung, häufigem und teils unkontrollierbarem Stuhldrang sowie ausgeprägten Konzentrationsproblemen kämpfte Herr S. sich mit bemerkenswerter Entschlossenheit durch seine Ausbildung. Die Diagnose Morbus Crohn, eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die in schubartigen Phasen verläuft und den Alltag massiv beeinträchtigen kann, stellte ihn vor große körperliche und psychische Herausforderungen. Die Behandlung bestand aus medikamentöser Therapie, regelmäßiger ärztlicher Kontrolle und einer Rehabilitationsmaßnahme, die jedoch keine vollständige Wiederherstellung seiner Arbeitsfähigkeit brachte. Mit einem ärztlich attestierten Restleistungsvermögen von unter drei Stunden täglich war schließlich klar: Herr S. ist berufsunfähig.
„Krankheit“ ist die häufigste Ursache für BU – auch bei jungen Menschen
Der Fall von Herrn S. ist kein Einzelfall.
Rund jeder vierte Mensch in Deutschland wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Die Hauptursachen sind körperliche und auch psychische Erkrankungen – Tendenz steigend.
Gerade junge Menschen fühlen sich oft sicher. Zu sicher.
Die Erfahrungswerte zeigen, wer jung und gesund aus der Schule kommt oder mit Anfang 20 vor seinem Studium oder einer Ausbildung steht, denkt nicht an Berufsunfähigkeit, doch genau das macht den frühen Abschluss einer BU-Versicherung so wichtig. Denn wer erst nach einer Diagnose oder gesundheitlichen Beschwerden sich absichern möchte, bekommt oft keinen Versicherungsschutz mehr oder nur mit erheblichen Einschränkungen (Beitragszuschläge oder Ausschlüsse).
Wenn Berufsunfähigkeit die Existenz bedroht
Für Herrn S. bedeutete die Diagnose nicht nur gesundheitliche Belastung, sondern auch das abrupte Ende seiner beruflichen Perspektive. Der Job, auf den er drei Jahre hingearbeitet hatte, ist für ihn dauerhaft nicht mehr machbar.
Ohne BU-Schutz hätte das finanzielle Folgen gehabt, die langfristig seine Existenz gefährden könnten – vor allem so früh im Berufsleben.
Warum Hilfe im Leistungsfall entscheidend ist
Herr S. hatte Glück im Unglück:
Er hatte nicht nur rechtzeitig eine BU-Versicherung abgeschlossen, sondern sich auch professionelle Unterstützung geholt, als es darauf ankam.
Denn die Beantragung von Leistungen aus der BU-Versicherung ist oft komplex und fehleranfällig.
Medizinische Berichte, juristische Feinheiten, Formulierungen im Antrag – all das kann darüber entscheiden, ob eine Leistung bewilligt oder abgelehnt wird. Wer hier unvorbereitet oder allein vorgeht, riskiert unnötige Verzögerungen oder Ablehnungen.
Wir vom BU-Expertenservice begleiten Menschen wie Herrn S. genau in dieser schwierigen Phase und sorgen dafür, dass sie sich auf ihre Gesundheit konzentrieren können, während wir uns um die Durchsetzung ihrer Ansprüche kümmern.
Fazit: Früh absichern, im Ernstfall begleiten lassen
Der konkrete Leistungsfall von Herrn S. zeigt:
- Auch junge Menschen können berufsunfähig werden
- Krankheiten sind die häufigste Ursache
- Eine Berufsunfähigkeit kann die gesamte Lebensplanung ins Wanken bringen
- Eine rechtzeitig abgeschlossene BU-Police ist existenziell
- Und: Wer im Leistungsfall gut begleitet wird, hat höhere Chancen auf eine erfolgreiche Anerkennung
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